Letzten Sonntag war Erntedank…
… ein wunderbarer Anlass,  die Schüler zu fragen: „Wisst ihr, was haben wir am Sonntag gefeiert haben?“
… eine wunderbare Möglichkeit, um Dankbarkeit in unseren Klassen zu thematisieren und einzuüben.

Hier einige Ideen, die wir schon durchgeführt haben und die bei den Schülern sehr gut ankamen:

Die Unterrichtsstunde mit einer oder mehreren Dankbarkeitsrunden beginnen:
Ich bin dankbar für    meinen Stundenplan
Ich bin dankbar für    

Es kann auch ein Thema vorgegeben werden, z.B. unsere Schule.
Der Lehrer beginnt – dann ergänzt jeder Schüler den Satz.

Danach bietet es sich an, zu fragen, wie es uns jetzt geht…
„Man lernt wieder zu wertschätzen, wie gut es uns geht.“ (Antwort eines Schülers).

Verse aus „Ich bin dankbar“ von unserer Homepage vorlesen.
(siehe sechste Anregung in „Impulse und Übungen zu den Schlüsselaspekten von Resilienz.“).
Hier ein kurzer Auszug:
Ich bin dankbar für den Wecker der morgens klingelt,
weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt.
Ich bin dankbar für die Wohnung, die geputzt werden muss,
weil das bedeutet, ich habe ein Zuhause.
Ich bin dankbar für die laut geäußerten Beschwerden über die Regierung,
weil das bedeutet, wir leben in einem freien Land und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Gemeinsam können dann gesammelte Beschwerden, als Grund zur Dankbarkeit formuliert werden.
Auch hier können wir dann die Frage stellen: „Was passiert in unserem Leben, wenn wir lernen, das Glas als halb voll und nicht als halb leer zu sehen?
Wie wirkt sich Dankbarkeit auf unsere Gesundheit, unsere Beziehungen aus?“

Eine besondere Aufmerksamkeit schenken uns die Schüler, wenn wir ihnen von unseren persönliche Erfahrungen erzählen.
So erzählte ich ihnen von meinem Experiment – angeregt durch meine Frau und das wertvolle Buch „Tausend Geschenke“- jeden Tag drei Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin …
Ich konnte berichten von meiner veränderten Wahrnehmung für die vielen schönen kleinen Dinge in meinem Alltag…

Es folgte eine Einladung zum Führen eines Dankbarkeitstagebuchs
oder zum Sammeln von Glücksmomenten mit Hilfe von kleinen Perlen, die von der linken Hosentasche in die rechte wandern.
(siehe achte Anregung in „Impulse und Übungen zu den Schlüsselaspekten von Resilienz.“)

Wir freuen uns von eure Erfahrungen und Ideen zu hören 🙂